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Verwaltung, welches ſich zu gleicher Zeit mit ihm zu Montaigu befand.
Wiewohl immer düſter, blieb die Haltung des Volks doch ruhig.
Die Haufen öffneten ſich, um den beiden Herrn Platz zu machen, und wiewohl die martialiſche Tournure des Generals, ſein dichter ſchwarzer Schnurrbart, ſein narbenbedecktes Geſicht ihn der ſcharfen Neugierde der Menge kennbar und ſeine Verkleidung beinahe unnütz machten, ſo wurde doch weder durch Geſchrei, noch feindliche Kundgebung ſein Spaziergang auffällig bezeichnet.
„Ei, ei,“ ſprach der General,„meine alten Freunde, die Vendéer haben ſich nicht ſehr verändert, und ich finde ſie wieder ebenſo wenig mittheilſam, als ich ſie vor bald achtunddreißig Jahren verlaſſen habe.“
„Es ſcheint mir eine Gleichgültigkeit von guter Vorbedeutung,“ bemerkte der Civilbeamte mit wich⸗ tigem Ton.„Die beiden Monate, die ich eben in Paris zubrachte und während derer es jeden Tag einen Volksauflauf gab, haben mir einige Erfahrung in dergleichen Dingen verſchafft und ich glaube ver⸗ ſichern zu können, daß das hier nicht die Bewe⸗ gungen eines Volkes ſind, das ſich zu einer Inſur⸗ rection vorbereitet. Sehen Sie doch, mein lieber General, wenig oder keine Gruppen, nicht ein ein⸗ ziger Redner im Freien; kein Leben, kein Lärm, vollkommene Ruhe. Gehen Sie doch! Dieſe Leute denken an ihren Kleinverkehr und an nichts Anderes; dafür ſtehe ich Ihnen.“
„Sie haben Recht, mein werther Herr, und ich bin vollkommen Ihrer Meinung: dieſe braven Leute,


