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ſein würde, ſondern durch irgend ein Fenſter davon zu gehen.
Die Möglichkeit der Flucht machte dem Gefan⸗ genen⸗Appetit.
Er ſpeiste wie ein Menſch, der eine ſtürmiſche Nacht durchzumachen ſich beſtimmt glaubt und ſich Kräfte ſammelt, um allen Ereigniſſen dieſer Nacht gewachſen zu ſein.
Michel hatte etwa um ſieben Uhr ſein Mahl be⸗ endet; die Nacht brach in einer halben Stunde her⸗ ein. Er warf ſich auf ſein Bett, um zu warten.
Er hätte ſehr gern geſchlafen; der Schlaf hätte ihm das Warten weniger lang gemacht, aber er war zu unruhig; er hatte gut die Augen ſchließen; ſein Ohr, beharrlich horchend, vernahm das geringſte Geräuſch.
Ein Umſtand erregte beſonders ſein Erſtaunen: er hatte ſeine Mutter ſeit dem Morgen nicht geſe⸗ hen; ſie mußte ihrerſeits vorausſetzen, der Gefan⸗ gene werde mit Einbruch der Nacht alles Mögliche zur Flucht verſuchen.
Ohne Zweifel hatte ſie etwas vor; aber was konnte es ſein?
Plötzlich glaubte der junge Mann den Klang von Schellen zu hören, welche man Poſtpferden um den Hals hängt.
Er eilte an das Fenſter.
Auf der Straße, von Montaigu glaubte er eine Gruppe zu bemerken, die ſich ziemlich raſch im Schatten bewegte und ihre Richtung auf das Schloß de La Logerie zunahm.


