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licher Gehorſam oder vielmehr ſeine Charakterſchwäche ihn nothwendig in Nachtheil gebracht hätte.
Als beide in das Schloß zurückkehrten, begann der Tag anzubrechen.
Die Baronin, immer ſtumm, führte den jungen Mann auf ſein Zimmer.
Er fand daſelbſt einen Tiſch gedeckt.
„Du mußt hungrig und müde ſein,“ ſagte ihm die Baronin.
Und nach einander auf den Tiſch und das Bett deutend, ſagte ſie:
„Hier iſt etwas für den Hunger, und dort für den Schlaf.“
Und ſie zog ſich zurück, die Thüre hinter ſich ſchließend.
Der junge Mann hörte ſchaudernd zweimal den Schlüſſel ſich im Schloſſe drehen.
Er war Gefangener.
Er fiel vernichtet auf einen Seſſel.
Die Ereigniſſe ſtürzten wie eine Lawine heran, und hätten eine ſtärkere Organiſation als die von Baron Michel zum Wanken bringen können.
Ueberdieß hatte er nur ein gewiſſes Maaß von Energie und dieß war eben bei Courtin erſchöpft worden.
Vielleicht hatte er ſeiner Kraft zu viel zugetraut, als er gegen Courtin äußerte, nach Schloß Souday zurückkehren zu wollen.
Wie ſeine Mutter geſagt hatte, war er müde und hungrig.
Im Alter des jungen Mannes iſt die Natur


