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Hauſe aufzunehmen, das im Grunde genommen Ihnen gehört!“
„Dann verlieren wir, da es ſpät iſt, keine Zeit; gehe voran, ich folge Dir.“
Courtin, ziemlich unruhig über den gebieteriſchen Ton ſeines jungen Herrn, gehorchte; nach etwa hundert Schritten ſtieg er eine Treppe hinauf, ſchritt durch einen Baumgarten und befand ſich an der Thüre ſeiner Meierei.
Einmal eingetreten in das Gemach im Erdge⸗ ſchoß, welches zugleich zum gemeinſchaftlichen Wohn⸗ zimmer und zur Küche diente, raffte er einige zer⸗ ſtreute Holzüberreſte auf dem Herde zuſammen, blies auf ein Skück davon, das ſich noch glühend erhal⸗ ten hatte, und zündete damit ein gelbes Wachslicht an, das er am Kamin aufſteckte.
Jetzt erſt und beim Schein dieſer Kerze ſah er, was er im Mondlichte nicht hatte ſehen können, daß Michel blaß wie der Tod war!
„Ach, Herr Baron,“ rief Courtin,„Jeſus, mein Gott, was fehlt Ihnen denn?“
„Courtin,“ antwortete der junge Mann, die Stirne runzelnd,„ich habe Deine Unterredung mit meiner Mutter gehört.“.
1hi ſo,“ erwiderte der Pächter ein wenig über⸗ raſcht.. Aber ſich ſogleich wieder faſſend, fragte er:
„Nun, und hernach?“
„Du wünſcheſt ſehr, Deinen Pachtvertrag im nächſten Jahr erneuert zu ſehen?“
„Ich, Herr Baron?“ „Du, Courtin, und noch viel mehr, als Du ſagſt.“


