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XVI. Diplomatie Courtin's.
Courtin hatte kaum zweihundert Schritte auf em nach ſeiner Meierei führenden Weg gemacht, als er ein Kniſtern in dem Gebüſch, an dem er vorüberging, vernahm.
„Wer geht da?“ fragte er, ſich zurückziehend und mit dem Stock, den er in der Hand hielt, zur Wehr ſetzend.
„Freund,“ antwortete eine jugendliche Stimme.
Und der, welchem dieſe Stimme angehörte, er⸗ ſchien am Rande des Fußpfades.
„Wahrhaftig, der Herr Baron,“ rief der Pächter.
„Er ſelbſt, Courtin.“—
„Aber wohin gehen Sie denn um dieſe Stunde, großer Gott? Wenn die Frau Baronin wüßte, daß Sie mitten in der Nacht auf den Feldern herum⸗ laufen, was würde ſie ſagen?“ fuhr der Pächter fort, den Ueberraſchten ſpielend.
„So iſt es eben, Courtin.“
„Ja wohl!“ erwiderte der Pächter mit ſchlauer
iene;„es iſt vorauszuſetzen, daß der Herr Baron ſeine Gründe hat.“
„Ja, und Du ſollſt ſie erfahren, Courtin, wenn wir bei Dir zu Hauſe ſind.“
„Bei mir! Sie kommen alſo zu mir!“ rief Courtin erſtaunt.
„Weigerſt Du Dich, mich aufzunehmen?“ fragte eer junge Mann.
„Gerechter Gott! ich mich weigern, Sie in einem Dumas, Wölfinnen von Machecoul. I. 14


