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Meinung iſt, nachdem was ich eben geſehen habe, könnte es ſich wohl machen, daß man ſie nicht lang
„ erwartet.“
„Warum das?“
„Weil ich glaube, daß ſie ſchon da iſt.“
„Wo denn, großer Gott?“
„Nun, auf Schloß Souday.“
„Auf Schloß Souday.“
„Ja; wohin Monſieur Michel ſie dieſen Abend geführt hat.“
„Michel! Ach, das unglückliche Kind; aber Ihr ſchweigt, nicht wahr, Courtin? Ich will es, ich gebiete es Euch. Aber nein, die Regierung hat Maßregeln, und wenn ſie verſuchen würde, in die Vendée zu kommen, würde ſie, ehe ſie daſelbſt an⸗ langt, ergriffen werden.“
„Trotz allem dem... wenn; ſie iſt doch da, Frau Baronin.“.
„Grund mehr, daß Ihr ſchweigt.“
„Ja, ja; und der Ruhm und Gewinn einer Priſe wie ſie werden mir entgehen, ohne zu rechnen, daß bis dahin, wo der Fang durch einen andern erfolgt, wenn ich ihn nicht vollziehe, das Land in Feuer und Blut ſtehen wird; nein, Frau Baronin, nein, das geht nicht.“
„Aber, was thun! großer Gott, was thun?“
„Hören Sie, Frau Baronin,“ antwortete Cour⸗ tin,„was geſchehen muß, iſt Folgendes:
„Redet, Courtin, redet.“
„Da es mein Wille iſt, ungeachtet ich ein guter Bürger bin, auch Ihr treuer und eifriger Diener zu bleiben, wie ich hoffe, daß man zum Danke fuͤr


