Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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„Was den andern betrifft, ſo iſt er, täuſche ich mich nicht, noch mehr als das.“

„Aber wie, nennt ihn, Courtin.“

„Genug, Frau Baronin, wenn es nöthig iſt, und es wird wahrſcheinlich nöthig werden, ſo will ich ihn dem nennen, der ein Recht dazu hat.“

„Der ein Recht dazu hat; Ihr wollt alſo meinen Sohn denunciren,“ rief die Baronin betäubt von dem Ton des Pächters, der ſonſt ihr gegenüber ſo demüthig war.

„Gewiß, Frau Baronin,“ antwortete Courtin mit Feſtigkeit.

„Ach daran denkt Ihr nicht, Courtin.“

„Ich denke ſo ſehr daran, Frau Baronin, daß ich ſchon unterwegs nach Montaigu oder ſogar nach Nantes wäre, wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, Sie vorher zu warnen, damit Sie darauf ſinnen,

Monſieur Michel in Sicherheit zu bringen.“

„Aber angenommen, Michel ſei in die Affaire nicht verwickelt,“ entgegnete lebhaft die Baronin, „ſo compromittirt Ihr mich vor meinen Nachbarn, und zieht vielleicht, wer weiß, ſchreckliche Repreßalien auf La Logerie herab.“

„Ei, wir werden La Logerie vertheidigen, Frau Baronin.“

„Courtin....“

„Ich habe den großen Krieg geſehen, Frau Ba⸗ ronin, ich war noch ganz klein, aber ich erinnere mich deſſen, und es iſt mir wahrhaftig nicht darum

zu thun, ihn noch einmal zu ſehen; es iſt mir nicht darum zu thun, meine zwanzig Morgen Feldes zum Kampfplatz für zwei Parteien dienen, meine Ernten