Baronin, daß es ſehr hart für mich, der ich Sie
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welchen der Pächter bei den Anſichten, die Michel bei ihm wußte, beſonders compromittiren konnte.
Anſtatt alſo in den zweiten Stock hinaufzuſtei⸗ gen, hielt der junge Mann im erſten an; anſtatt ſich auf ſein Zimmer zu begeben, ſchlich er mit dem Schritt eines Wolfes in den Corridor.
Dann blieb er vor der Thüre ſeiner Mutter ſtehen und horchte.
„So, Ihr glaubt alſo, Courtin,“ fragte die Baronin,„Ihr glaubt im Ernſte, daß mein Sohn ſich an der Leimruthe von einer jener Unglücklichen hat fangen laſſen?“
„Ja wohl, Madame, was dieß anbelangt, bin ich meiner Sache gewiß, und ſo gut gefangen, daß Sie ſogar große Mühe haben werden, fürchte ich, ihm die Flügel loszumachen.“
„Mädchen ohne einen Sou.“
„Ci, ſie ſtammen aus dem älteſten Blut des Landes, Frau Baronin,“ ſagte Courtin, der das Terrain ſondiren wollte,„und für Sie, die andern Edeln, macht das, wie es ſcheint, ſchon Etwas aus. Ohne dem ſchuldigen Reſpect zu nahe zu treten, Frau Baronin, iſt meine Anſicht, daß Monſieur Michel ſich das Alles noch nicht überlegt hat und ſich vielleicht ſelbſt von dem Gefühl nicht Rechen⸗ ſchaft gibt, welches er für die Dirnen empfindet; aber wovon ich überzeugt bin, iſt, daß er auf eine andere Weiſe, auf eine ernſthaftere Weiſe in raſche⸗ ſtem Zug iſt, ſich zu compromittiren.“
„Was wollt ihr ſagen, Courtin?“
„Ei!“ entgegnete Courtin,„wiſſen Sie, Frau


