Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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die Baronin, wirklich durch ein Gefühl kindiſchen Stolzes, der dem Pächter keineswegs entgangen war, zurückgehalten,„und ich zögere nicht mehr.“

Die Baronin zog ſich vom Fenſter zurück und einige Augenblicke nachher hörte Michel den Schlüſſel ſich drehen und die Riegel der Thüre knarren. Er horchte zuerſt in großer Angſt, aber merkte bald, daß ſeine Mutter und Courtin die Thüre, die ſich eben mit ſo großer Schwierigkeit öffnete, in ihrem Eifer wieder zu ſchließen vergeſſen hatten.

Der junge Mann wartete einige Sekunden, um ihnen Zeit zu laſſen, nach dem obern Stock zu ge⸗ langen, ſchlich dann längs der Mauer hin, ſtieg die Außentreppe hinauf, drückte die Thüre zurück, die ſich ohne Geräuſch in ihren Angeln drehte, und befand ſich im Veſtibule.—

Sein erſter Vorſatz war geweſen, in ſein Schlafzimmer zurückzukehren und dort, indem er ſich ſchlafend ſtellte, die Ereigniſſe abzuwarten; in die⸗ ſem Fall ließ ſich die Stunde ſeiner Heimkehr nicht genau beſtimmen; er hatte noch die Möglichkeit, durch eine kühne Lüge ſich aus dem ſchlimmen Han⸗ del zu ziehen.

Aber die Umſtände hatten ſich, ſeitdem er jenen erſten Entſchluß gefaßt, ſehr geändert.

Courtin war ihm nachgegangen, Courtin hatte ihn geſehen, Courtin kannte ohne Zweifel den Zu⸗ fluchtsort des Grafen von Bonneville und ſeines Gefährten.

Michel vergaß ſich einen Augenblick ſelbſt, um nur an die Sicherheit ſeines Freundes zu denken,