Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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zu rechnen, daß wenn der junge Herr noch nicht auf dem Schloß iſt, er bald zurückkommen muß,“ ſetzte der Pächter, von Neuem um ſich ſchauend, hinzu,„und daß es mich nicht am wenigſten küm⸗ mern würde, wüßte er, daß ich ihn belaure, wenn es auch nur zu ſeinem Beſten und vornehmlich da⸗ zu geſchieht, Ihnen einen Dienſt zu leiſten.“

„Tretet alſo ein,“ rief die Baronin,„Ihr habt Recht, tretet ſchnell ein.“

„Entſchuldigen Sie, Frau Baronin, aber wie, wenn es Ihnen gefällig iſt?“

„Wirklich“, erwiderte die Baronin,„die Thüre iſt geſchloſſen.“

„Wenn die Frau Baronin mir den Schlüſſel herabwerfen wollte.“

„Er iſt innen und ſteckt in der Thüre.“

„Ah wahrhaftig!“

„Da ich vor meinen Leuten die Aufführung meines Sohnes verbergen wollte, ſo habe ich ſie zu Bett geſchickt; aber wartet, ich will meiner Kam⸗

merfrau klingeln.“

„Ei thun Sie nichts dergleichen,“ erwiderte Courtin,„es iſt unnütz, Jemand in unſere Geheim⸗ niſſe einzuweihen. Außerdem ſind die Umſtände meiner Anſicht nach zu ernſt, als daß Madame ſich um die Etikette kümmerte. Man weiß wohl, daß die Frau Baronin nicht dazu geſchaffen iſt, einem armen Bauern die Thüre zu öffnen; aber einmal macht noch keine Gewohnheit. Wenn Alles im Schloß ſchläft, um ſo beſſer, wir werden dann wenigſtens vor Neugierigen ſicher ſein. „Ihr erſchreckt mich wahrhaftig, Courtin,“ ſagte