Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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vom Herrn Baron gebrauchen darf, ſo geſund wie der Fiſch im Waſſer, wenigſtens bis jetzt.“

„Bis jetzt!“ fiel die Baronin ein.„Iſt er alſo auf dem Punkte, irgend Gefahr zu laufen?“

„Ei, ei,“ antwortete Courtin,„ja wohl; es könnte ihm Schaden zuſtoßen, wenn er ſich länger durch Bilder locken läßt, welche die Hölle vermengt, und gerade dieſem Unglück vorzubeugen, habe ich mir die Freiheit genommen, Sie mitten in der Nacht aufzuſuchen, da ich ohnedieß nicht daran zweifelte, daß Sie die Abweſenheit des Herrn Barons bemerkt und ſich darum nicht zur Ruhe begeben haben.“

„Und Ihr habt wohl daran gethan, Courtin; aber wo iſt denn das unglückliche Kind, wißt Ihr es?“

Courtin ſchaute um ſich.

„Ich bin meiner Treu erſtaunt, daß er noch nicht zurückgekehrt iſt,“ antwortete er;„ich habe abſichtlich den Vicinalweg eingeſchlagen, um ihm den Fußpfad frei zu laſſen, und dieſer iſt um eine gute Viertelmeile kürzer als der Vicinalweg.“

„Aber woher kommt er denn? wo war er? warum läuft er Nachts bis zwei Uhr auf den Fel⸗ dern umher, unbekümmert um meine Beſorgniſſe, uneingedenk, daß er ſeine und meine Geſundheit auf's Spiel ſetzt?“

„Frau Baronin,“ erwiderte Courtin,„finden Sie nicht ſelbſt, daß es zu viel Fragen ſind, um darauf unter freiem Himmel zu antworten?“

Dann fuhr er mit leiſerer Stimme fort:

„Das, was ich der Frau Baronin zu erzählen habe, iſt ſo wichtig, daß ſie, um mich anzuhören, ſelbſt in ihrem Zimmer nicht allzu ſicher iſt; ohne

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