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des Schloſſes, welche ſich ganz ſchwarz auf dem dunkeln Grund des Himmels abzeichneten, die Fen⸗ ſter, welche ſich nach einander erhellten, und ent⸗ fernte ſich.
Als er verſchwunden war, zertheilte ſich das Ge⸗ büſch und ließ einer Perſon Raum, welche aus ei⸗ nem von dem der andern Schauſpieler ganz abwei⸗ chenden Intereſſe dieſer Scene beigewohnt hatte.
Dieſe Perſon war Courtin, welcher, nachdem er ſich verſichert hatte, daß Niemand in der Nähe war, denſelben Weg einſchlug, auf welchem ſein junger Herr verſchwunden war, um nach La Logerie zu⸗ rückzukehren.
XV.
Es war ungefähr zwei Uhr Morgens, als der junge Baron Michel am Ende der Allee eintrof, durch welche man auf Schloß La Logerie gelangte.
Die Luft war ruhig, die majeſtätiſche Stille der Nacht, welche nur von dem Rauſchen der Blätter der Zittereſche unterbrochen wurde, hatte ihn in tiefe Träumerei verſenkt.
Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die beiden Schwe⸗ ſtern der Gegenſtand dieſer Träumerei waren, aber diejenige von beiden, welcher der Baron mit eben ſo viel Reſpect und Liebe folgte, wie in der Bibel der junge Tobias dem Engel, war Maty.
Aber als er fünfhundert Schritte von ſich an der Grenze der dunkeln Linie von Bäumen, unter deren grünem Gewölbe er hinmarſchirte, die Fenſter
Dumas, Wölfinnen von Machecoul. I. 13
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