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einzögen. Mein Vater, wäre er da, würde zu Ihnen gerade ſo ſprechen, wie ich.“
„Baron Michel hat Ihnen ohne Zweifel meinen Namen geſagt, es iſt nur noch übrig, daß ich Ihnen den meines jungen Begleiters ſage.“
„Wir fragen nicht darnach, mein Herr, Ihre Eigenſchaft gilt uns mehr als Ihr Name, welches er auch ſei; Sie ſind Royaliſten und Geächtete einer Sache wegen, für welche wir, ſind wir auch nur Frauen, gern unſer Blut geben würden. Treten Sie in dieſes Haus ein; iſt es nicht reich, nicht prächtig, werden Sie es wenigſtens discret und treu finden.“
Und mit einer Geberde des höchſten Adels deu⸗ tete Bertha den jungen Leuten auf die Thüre, ſie einladend, die Schwelle zu überſchreiten.
„Der heilige Julian ſei geprieſen,“ ſagte Petit⸗ Pierre dem Grafen Bonneville in's Ohr,„da ſind das Schloß und die Hütte, zwiſchen welchen Sie mich wählen laſſen wollten, zu einem und demſelben Quartier vereint. Sie gefallen mir vollkommen, Ihre Wölfinnen.“
Und ſie ſchritt durch die Seitenpforte, indem ſie den beiden Mädchen eine leichte und graziöſe Ver⸗ beugung machte.
Der Graf von Bonneville folgte ihr. Mary und Bertha machten Michel ein freundliches Zeichen des Lebewohls und die letztere bot ihm die Hand.
Aber Jean Oullier ſtieß die Thüre ſo grob zu, daß der arme junge Mann nicht Zeit hatte, ſie zu faſſen..
Er betrachtete einige Augenblicke die Thürmchen


