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tet von einer Fackel, die hinter ihnen ein Mann mit rauhem Geſicht und in bäuriſcher Kleidung trug, zu warten ſchienen.
Petit⸗Pierre warf einen furchtſamen Blick auf Bertha und Mary, denn ſie waren, von dem jun⸗ gen Baron unterrichtet, den beiden Reſſenden ent⸗ gegen gegangen.
Er ſah zwei anbetungswürdige Mädchen, die eine blond, mit blauen Augen und einem Engels⸗ angeſichte.
Die andere mit ſchwarzen Augen und Haaren, mit ſtolzer, entſchloſſener Phyſiognomie.
Beide mit edler, lächelnder Miene.
Der junge Begleiter Rameau d'Or's ſtieg vom Pſerde und beide traten auf die Mädchen zu.
„Mein Freund, Baron Michel, läßt mich hoffen, Fräulein, daß der Herr Marquis von Souday, Ihr Vater, uns wohl gaſtlich aufnehmen werde.“
„Mein Vater iſt abweſend, mein Herr,“ antwor⸗ tete Bertha,„er wird bedauern, dieſe Gelegenheit verloren zu haben, eine Tugend zu üben, die man in unſern Tagen wenig in's Werk zu ſetzen findet.“
„Aber ich weiß nicht, ob Michel Ihnen geſagt hat, daß dieſe Gaſtfreundſchaft nicht ohne Gefahr ſein könnte: mein junger Begleiter und ich gleichen beinahe Geächteten; Verfolgung kann vielleicht der Preis des Aſyls ſein, welches Sie uns bieten.“
„Sie kommen im Namen einer Sache, welche die unſrige iſt, mein Herr; als Fremde würden wir Sie aufgenommen haben; als Geächtete, als Roya⸗ liſten ſind Sie willkommen, ſelbſt wenn der Tod und der Untergang unſeres armen Hauſes mit Ihnen


