Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Wohin führſt Du uns?

Sei ruhig.

Ich bin es, wenn Du mir verſprichſt, daß Petit⸗Pierre, der, wie Du ſiehſt, ziemlich zarter Na⸗ tur iſt, ein gutes Souper und ein gutes Bett findet.

Er wird Alles haben, was ich ihm ſelbſt an⸗ bieten zu können wünſchte. Die beſte Schüſſel aus der Speiſekammer, den beſten Wein vom Keller, das beſte Bett des Schloſſes.

Man ſetzte ſich wieder in Marſch.

Ich eile voraus, daß Ihr nicht warten dürft, begann Baron Michel wieder.

9 ZLinen Augenblick, fragte Henri,wohin eilſt u 2

Nach Schloß Souday.

Wie, nach Schloß Souday?

Ja, Du kennſt wohl Schloß Souday mit ſei⸗ nen ſpitzigen, ſchiefergedeckten Thürmchen, links an der Straße, gegenüber vom Walde Machecoul?

Das Schloß der Wölfinnen?

Der Wölfinnen, wenn Du willſt.

Und dahin führſt Du uns?

Dahin führe ich Dich.

Haſt Du wohl überlegt, was Du thuſt, Michel?

Ich ſtehe für Alles.

Und überzeugt, daß ſein Freund hinlänglich unterrichtet war, ſtürzte der junge Baron in der Richtung von Schloß Souday davon, mit jener Ge⸗ ſchwindigkeit, von welcher er eine ſo unwiderlegliche Probe an dem Tage oder vielmehr in der Nacht, wo er für den ſterbenden Tinguy den Arzt von Palluau holte, gegeben hatte.