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Wie dem auch ſein mochte, war Michel durch ein natürliches Zuſammentreffen der Umſtände, ſeine Furcht abſchwörend, Fräulein von Souday zuvor⸗ gekommen und hatte es ſich bereits in der Hütte zurecht gemacht, als Bertha daſelbſt erſchien.
War es wohl Bertha, auf welche Michel gerech⸗ net hatte? Wir möchten nicht dafür bürgen. Viel⸗ leicht hatte er gedacht, Mary habe heute bei den Functionen einer barmherzigen Schweſter ihren Tag.
Vielleicht hoffte er unbeſtimmt, die letztere werde ſich die Gelegenheit nicht entſchlüpfen laſſen, ſich ihm zu nähern, und ſein Herz ſchlug heftig, als er auf dem Thürladen der Hütte ſich eine Silhouette abzeichnen ſah, welche durch den Schatten noch unentſchieden erſchien, aber ihrer Eleganz nach nur einer der Töch⸗ ter des Marquis von Souday angehören konnte.
Als er Bertha erkannte, fand Michel ſich in ſeiner Erwartung ein wenig getäuſcht; aber konnte Michel, der vermöge ſeiner Liebe die größte Zärtlichkeit gegen den Marquis von Souday, die größte Sympathie gegen den ſauertöpfiſchen Jean Oullier, das größte Wohlwollen gegen deren Hunde empfand, anders als Mary's Schweſter lieben?
Mußte nicht die Zuneigung von dieſer ihm die von jener zurückrufen? Mußte es nicht ein Glück für ihn ſein, ſie von der reden zu hören, welche ab⸗ weſend war?
Er war alſo voll Zuvorkommenheit und Auf⸗ merkſamkeit für Bertha, und das Mädchen antwortete ihm mit einem Vergnügen, welches ſie zu verbergen ſich nicht die Mühe nahm.
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