Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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fect,„daß ſie dieſen Augenblick in den Staaten des Königs von Sardinien iſt, von dem Frankreich Er⸗ klärungen fordern wird.“

„Armer König von Sardinien! er wird eine ſehr einfache geben.“

„Welche?“

„Ich wußte wohl, daß meine Couſine eine Närrin hur⸗ aber nicht ſo weit, um zu thun, was ſie gethan

at.“ „Madame! Madame!“ bemerkte der alte Herr.

„Ei was!“ entgegnete die Herzogin,„ich hoffe doch, Herr de La Myre, daß wenn Sie auch meine Neigungen beſchränken, Sie mir doch den Gefallen erweiſen, meine Anſichten zu reſpectiren, welche überdieß, wie ich überzeugt bin, diejenigen des Herrn Präfecten ſind. Nicht wahr, Herr Präfect?“

„Die Thatſache iſt,“ erwiderte lachend der Be⸗ amte,„daß Ihre Königliche Hoheit nach meiner An⸗ ſicht in dieſer Affaire mit großem Leichtſinn gehan⸗ delt hat.“

„Nun aber, ſehen Sie,“ fuhr die Herzogin fort, „was wird geſchehen, wenn das Gerücht ſich ver⸗ wirklicht und Madame ſich nach der Vendée begibt.“

„Aber wohin würde ſie ſich wenden?“ fragte der Präfect.

„Eil in die Präfectur Ihres Nachbars, in die Ihrige; man beſagt, ſie ſei zu Toulouſe in dem Augenblick, da ſie vor dem Thore der Poſt die Pferde wechſelte, in einem offenen Wagen geſehen und er⸗ kannt worden.“

„Nun,“ rief der Präfect,„das wäre zu ſtark.“