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„Ich nehme die Vorbedeutung an, mein Herr,“ ſagte die Herzogin.
„Und Madame geht nach Nantes?“ ſagte der Präfect, um etwas zu ſagen.
„Ja, mein Herr, und von da nach Paris, hoffe ich wenigſtens.“
„Es iſt nicht das erſte Mal, daß Madame in die Hauptſtadt geht?“
„Nein, mein Herr, ich habe zwölf Jahre daſelbſt gewohnt.“
„Und Madame hat ſie verlaſſen?“
„O ſehr wider meinen Willen, ich ſchwöre es Ihnen.“
„Seit wie lang?“
„Im Monat IJuli ſind es zwei Jahre.“ 5„Ich begreife, daß wenn man in Paris gewohnt at....
„Man wieder dahin zurückzukehren wünſcht; es freut mich ſehr, daß Sie das begreifen.“
„O, Paris! Paris!“ rief der Beamte.
„Sie haben Recht, es iſt das Paradies der Welt,“ erwiderte die Herzogin.
Und ſie wandte ſich raſch um, denn ſie fühlte, daß eine Thräne ihr Augenlid netzte.
„Wohlan, gehen wir zur Tafel,“ ſagte Herr von Vouillé. „d mein theurer Couſin,“ ſagte die Herzogin, einen Blick auf den ihr beſtimmten Platz werfend, „laſſen Sie mich bei dem Präfecten, ich bitte Sie; er hat eben ſo gut gemeinte Wünſche für das, was mir das Theuerſte auf Erden iſt, ausgeſprochen, daß


