Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Man verneigte ſich.

„Nun,“ fuhr Herr von Vouillé fort,„handelt es ſich nur darum, Plätze für die Ankömmlinge zu fin⸗ den, die mir nicht verborgen haben, daß ſie vor Hunger ſterben.“

Es entſtand eine Bewegung, die Tafel war groß, die Gäſte ſaßen ſehr bequem; es war nicht ſchwer, drei Plätze zu finden.

„Haben Sie mir nicht geſagt, lieber Couſin, daß Sie den Herrn Präfecten von Poitiers beim Mahle haben?“ fragte die Herzogin.

„Ja, Madame; es iſt jener ehrliche Bürger, den Sie zur Rechten der Gräfin ſehen, mit Brille, einer weißen Halsbinde, und die Schleife eines Offi⸗ ciers der Ehrenlegion im Knopfloch.“

„O, ſtellen Sie mich ihm vor.“

Herr von Vouillé war kühn in die Komödie eingegangen; er dachte, er müſſe ſie bis ans Ende durchführen.

Er näherte ſich alſo dem Präfecten, der ſich majeſtätiſch auf ſeinen Stuhl lehnte.

„Herr Präfect,“ ſprach er,„meine Couſine hier iſt in ihrem traditionellen Reſpect für geſetzliche Autorität der Anſicht, eine allgemeine Vorſtellung ſei gegenüber von Ihnen ungenügend, und wünſcht deßhalb, Ihnen noch ganz beſonders vorgeſtellt zu werden.“

zund ſogar officiell, mein Couſin,“ bemerkte die

räfin.

„Allgemein, beſonders und officiell,“ antwortete der galante Staatsbeamte;„Madame wird immer willkommen ſein.“