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Wer war wohl der Diener„ der ſich erlaubte, ihn auf ſolche Weiſe anzureden?
Er näherte ſich, um dem Schelm den Kopf zu waſchen.
Aber plötzlich brach er in ein Gelächter aus:
„Wie Du biſt es, Luſſac?“ fragte er.
„Gewiß bin ich es.“
„Was bedeutet dieſe Maskerade 2“
Der falſche Domeſtike öffnete den Wagen und bot der Dame ſeinen Arm, um ihr beim Ausſteigen behülflich zu ſein.
„Mein theurer Graf,“ ſprach er dann zu ihm, gich habe die Ehre, Dir die Frau Herzogin von Berry vorzuſtellen.“
Dann ſich an die Herzogin wendend:
„Frau Herzogin, der Herr Graf von Vouillé, einer meiner beſten Freunde und einer Ihrer treueſten
iener.“
Der Graf wich zwei Schritte zurück. „Die Frau Herzogin von Berry!“ rief er be⸗ täubt,„Ihre königliche Hoheit!“
„„Sie ſelbſt, mein Herr,“ ſprach die Herzogin.
„Biſt Du nicht glücklich und ſtolz, ſie zu empfan⸗ gen?“ fragte de Luſſac.
„So glücklich und ſtolz, als ein feuriger Royaliſt ſein kann. Aber..
„Wie! gibt es ein Aber?“ fragte die Herzogin.
„Aber es iſt heute der Geburtstag meiner Frau, und ich habe fünfundzwanzig Perſonen bei Tiſche.“
„Nun, mein Herr, da ein franzöſiſches Sprich⸗ wort ſagt, wo für zwei da iſt, da reicht es auch für Dumas, Wölfinnen von Machecoul. I. 11


