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„So daß der Vater in vollem Galopp zurück⸗ kehrte, und als er erfuhr, wo Du wareſt, mir befahl, die Pferde zu nehmen und Dich zu holen.“
„O, da bin ich,“ rief Bertha.
Und ſie ſetzte den Fuß in den Steigbügel.
„Wie,“ fragte ſie Mary,„Du ſagſt Deinem armen Cavalier nicht einmal Lebewohl?“
„Gewiß.“
Sie reichte dem jungen Mann, der ſich langſam und traurig näherte, die Hand.
„Ach Mademoiſelle Bertha,“ flüſterte er, ihre Hand faſſend,„ich bin ſehr unglücklich.“
„Und warum?“ fragte ihn Bertha.
„Daß ich nicht Einer der Ihrigen bin, wie Sie eben geſagt haben.“
„Und wer hindert Sie, es zu werden?“ fragte ihn Mary, ihm ihrerſeits die Hand reichend.
Der junge Mann ſtürzte ſich auf dieſe Hand, welche man ihm bot, und küßte ſie mit der doppelten Leidenſchaft der Liebe und Dankbarkeit.
„O ja, ja!“ flüſterte er, leiſe genug, daß Mary allein ihn hörte:„für Sie und mit Ihnen.“
Aber Mary's Hand wurde durch die plötzliche Bewegung, welche ihr Pferd machte, gewiſſermaßen den Händen des jungen Mannes entriſſen.
Bertha hatte, indem ſie ihr Pferd mit der Ferſe antrieb, dem ihrer Schweſter mit der Reitgerte einen Hieb auf das Kreuz gegeben.
Pferde und Reiterinnen galoppirten davon und verſenkten ſich gleich Schatten in die Dunkelheit.
Der junge Mann blieb allein und unbeweglich mitten auf der Straße ſtehen.


