Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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län⸗

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Michel bemerkte den durch ſeine Gegenwart her⸗ vorgebrachten Eindruck und trat näher.

„Mademoiſelle,“ ſagte er zu Mary,„ich begeg⸗ nete ihrer Schweſter, als ſie Tinguy Beiſtand bringen wollte, und habe ſie, damit ſie nicht allein ſei, be⸗ gleitet.“

„Und Sie haben vollkommen recht gethan, mein Herr,“ antwortete Mary.

„Du verſtehſt nicht,“ antwortete Bertha lachend; „er glaubt, es ſey nöthig, mich oder vielleicht ſich ſelbſt zu entſchuldigen; man muß ihm ein wenig zu gut halten; der arme Junge, er wird ſchön von Mama geſcholten werden.“

Dann fragte ſie, auf Mary's Sattelbogen ge⸗ ſtützt:

„Was gibt es denn, Blondine?“

„Der Verſuch in Marſeille iſt geſcheitert.“

„Ich weiß es; Madame hat ſich wieder einge⸗ ſchifft.“

„Hier liegt der Irrthum.“

„Wie, in wiefern liegt hier der Irrthum?“

„Ja, Madame hat erklärt, nun, da ſie in Frank⸗ reich ſei, werde ſie es nicht mehr verlaſſen.

„Wahrhaftig!“

„So daß ſie zu dieſer Stunde unterwegs nach der Vendee iſt, wenn nicht bereits daſelbſt angekommen.“

„Und woher wißt Ihr das?“

„Durch einen Boten, der dieſen Abend auf'Schloß Montaigu während der Zuſammenkunft und im Au⸗ genblick, da Jedermann verzweifelte, angekommen iſt.“

„Tapfere Seele!“ rief Bertha in ihrem Enthu⸗ ſiasmus.