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es Etwas, was Sie vielleicht noch nicht kennen, aber was Ihre Nachkommen in fünf oder ſechs Genera⸗ tionen kennen werden, nämlich daß Adel verpflichtet.“
Der junge Mann machte eine Bewegung.
„Jetzt,“ fuhr Bertha fort,„reden wir von etwas Anderem, wenn es Ihnen gefällig iſt, denn über dieſen Punkt werde ich Ihnen nicht mehr antworten, weil Sie, wie mir der arme Tinguy ſagte, nicht von unſerer Partei ſind.“
„Aber,“ fragte der junge Mann in Verzweiflung über Bertha's Strenge in Bezug auf ſeine Perſon, „wovon wollen Sie, daß ich ſpreche?“
„Wovon ich will, daß Sie ſprechen? Von allem in der Welt: die Nacht iſt herrlich, reden Sie mir von der Nacht; der Mond ſcheint, reden Sie mir von dem Monde; die Sterne flammen, reden Sie mir von den Sternen: der Himmel iſt rein, reden Sie mir von dem Himmel.“
Und das Mädchen blieb ſtehen, den Kopf erho⸗ ben und die Augen auf das transparente Azur des Firmaments geheftet.
Michel ſtieß einen Seufzer aus und ſchritt, ohne etwas zu ſprechen, neben ihr her. Was hätte er ihr ſagen ſollen, er, der Mann der Städte und Bücher, im Angeſicht dieſer ſchönen Natur, welche ihr Reich zu ſein ſchien? War er gleich Bertha ſeit ſeiner Kindheit mit allen Wundern der Schöpfung in einer Berührung geweſen? Hatte er gleich ihr alle die Gradationen geſehen, welche die Morgen⸗ röthe, die entſteht, und die Sonne, die untergeht, durchläuft? Kannte er gleich ihr alle die geheimniß⸗ vollen Stimmen der Nacht? Wenn die Lerche zum
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