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„Ah! das iſt wahr, er iſt nicht dabei, nein: ſagen Sie ihm nichts; Courtin iſt ein Verräther; aber wenn ich nicht nach Montaigu gehe, wer wird gehen?“
„Jean OuGllier, Tinguy; ſeid ruhig.“
„O, wenn Jean Oullier hingeht,“ antwortete der Kranke,„wenn Jean Oullier hingeht, brauche ich nicht zu gehen; er hat gute Beine, ein gutes Auge und ſchießt gut.“ Und er brach in ein Ge⸗ lächter aus.
Aber mit dieſem Ausbruch des Lachens ſchien er ſeine ganze Kraft erſchöpft zu haben und ſiel auf ſein Bett zurück.
Der junge Baron hatte dieſes ganze Zwiege⸗ ſpräch mit angehört, wovon er übrigens nur Ein⸗ zelnes aufgefaßt hatte, ohne Etwas davon zu ver⸗ ſtehen.
Er hatte nur gehört:„Courtin iſt ein Verrä⸗ ther,“ und nach der Richtung des Auges von dem Mädchen, das mit dem Kranken ſprach, hatte er errathen, daß von ihm die Rede war.
Er näherte ſich mit beklemmtem Herzen; es gab hier ein Geheimniß, von dem er ganz und gar nichts wußte.
„Mademoiſelle,“ ſagte er zu Bertha,„wenn ich ie jetzt genire, oder wenn Sie nur meiner nicht mehr bedürfen, ſo ſprechen Sie nur ein Wort, und ich ziehe mich zurück.“
Es lag ein ſolcher Ton der Traurigkeit in die⸗ ſen mWeniihen Worten, daß Bertha davon gerührt
wurde.
„Nein,“ antwortete ſie,„mein, bleiben Sie; im 10


