Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Ei, mein Freund, ſprach er zu ihm,be⸗ ruhigt Euch.

Laßt mich, antwortete der Kranke,laßt mich; ich muß aufſtehen, man erwartet mich zu Montaigu.

Nein, mein lieber Tinguy, ſagte Bertha zu ihm,nein, man erwartet Euch.... noch.... nicht.

Doch, Mademoiſelle, doch, in dieſer Nacht; wer ſoll von Schloß zu Schloß gehen, um die Bot⸗ ſchaft zu bringen, wenn ich es nicht bin?

Schweigt, Tinguy, ſchweigt, erwiderte Bertha, und bedenkt, daß Ihr krank ſeid und Doctor Ro⸗ ger an Eurem Bett ſteht.

Der Doctor Roger iſt von den Unſrigen, Ma⸗ demoiſelle, wir können alſo vor ihm Alles ſagen; er weiß, daß man mich erwartet, er weiß, daß ich ohne Zögern aufſtehen muß, er weiß, daß ich nach Montaigu gehen muß.

Doctor Roger und das Mädchen wechſelten einen raſchen Blick.

Maſſa, ſprach der Doctor.

Marſeille, antwortete Bertha.

Und beide boten und drückten ſich in Folge einer unwillkürlichen Bewegung die Hand.

Bertha kehrte zu dem Kranken zurück.

Ja, es iſt wahr, ſagte ſie, ſich zu ſeinem Ohr hinunter beugend,ja, Doctor Roger iſt einer von den Unſrigen, aber es iſt noch Jemand hier, wel⸗ cher nicht dazu gehört; ſie ſprach noch leiſer, da⸗ mit Tinguy ſie allein hören konnte,und dieſer Jemand, ſetzte ſie hinzu,iſt der junge Baron de La Logerie.