Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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daß Sie meine Aufforderung, zu eilen, ſich ſo ſehr zu Herzen genommen haben: da ſind Sie in einem ſchönen Zuſtand.

ann ſetzte ſie gleich einer ſchmählenden Mutter mit einem Ton unendlicher Sanftmuth und die Achſel zuckend, hinzu:

Was ſind Sie doch für ein Kind!

Das Wort Kind! war mit einem Ton ſo un⸗ ausſprechlicher Zärtlichkeit geſprochen, daß er Michel erbeben machte.

Er ergriff Bertha's Hand.

Sie war feucht und zitternd.

In dieſem Augenblick hörte man das Raſſeln der Räder des Cariols auf der Straße.

Ah! da kommt der Doctor! ſagte Bertha, Michels Hand zurückſtoßend.

Er ſah ſie erſtaunt an: warum ſtieß ſie ſeine Hand zurück?

Es war ihm unmöglich, ſich von Dem, was in dem Herzen des Mädchens vorging, Rechenſchaft zu geben, aber er fühlte inſtinktmäßig, daß wenn das

Mädchen ſeine Hand zurückgeſtoßen hatte, es weder aus Haß, noch Widerwillen, noch Zorn geſchah.

Bertha trat wieder ein, ohne Zweifel um dem Kranken die Ankunft des Arztes anzuzeigen.

Michel blieb an der Thuͤre, um ihn zu erwarten.

Als er ihn in dieſem Korbwägelchen, das ihn ſo poſſirlich hin und herſchüttelte, kommen ſah, be⸗ glückwünſchte ſich Michel mehr als je zu dem gefaß⸗ ten Entſchluß, zu Fuß zurückzukehren.

Es iſt wahr, wäre Bertha bei dem Geräuſch der Räder wieder hineingegangen, wie ſie es eben