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Mann ſei, und doch zweifelte ſie keine Sekunde, daß er es war.
Und wirklich ſah ſie ihn einen Augenblick nachher auftauchen, zum Vorſchein kommen, ſich in der Dunkelheit abzeichnen, zu derſelben Zeit, da er ſelbſt, das Auge auf die Thüre gerichtet, aber ſei⸗ nen Augen mißtrauend, ſie ſeinerſeits entdeckte, un⸗ beweglich daſtehend und die Hand auf ihr Herz gelegt, das ſie zum erſten Mal mit ungewohnter Heftigkeit ſchlagen hörte.
Als er bei Bertha ankam, war der junge Mann, wie der Grieche von Marathon, ohne Stimme, ohne Hauch, ohne Athem, und es fehlte wenig, ſo wäre er gleich jenem umgefallen, wenn nicht todt, ſo doch ohnmächtig.
Er hatte nicht die Kraft, auszuſprechen:
„Der Doctor folgt mir.“
Dann ſtützte er ſich mit der Hand, um nicht zu fallen, an die Mauer. Hätte er ſprechen können, er würde gerufen haben:
„Sie werden Fräulein Mary ſagen, daß ich ihr und Ihnen zu lieb zwei und eine halbe Meile in fünfzig Minuten gemacht habe.“
Aber er konnte nicht reden, ſo daß Bertha glauben mußte und glaubte, ihr Abgeſandter habe einzig aus Liebe zu ihr ein ſo ſchweres Stück Ar⸗ beit vollbracht.
Sie lächelte vor Freude, als ſie ihr Taſchentuch hervorzog.
„O mein Gott,“ ſagte ſie, ihm ſanft das Ge⸗ ſicht abtrocknend und Sorge tragend, ſeine Stirn⸗ wunde nicht zu berühren,„wie leid thut es mir,


