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und hernach, vom Schloß vertrieben, ihre Zuflucht zu den Fräulein von Souday genommen hatte.
Bei dem Geräuſch, das die drei eintretenden jungen Leute machten, richtete ſich der Kranke mit Mühe auf, ſiel aber ſogleich wieder auf ſein Bett zurück, indem er einen Schmerzensſchrei ausſtieß.
Es brannte eine gelbe Wachskerze, das Bett erhellend, den einzigen Theil des Zimmers, der im Lichte war, während alles Uebrige im Finſtern lag; dieſes Licht zeigte auf einer Art von Schragen einen Mann von etwa vierzig Jahren, im Kampfe mit dem ſchrecklichen Dämon des Fiebers.
Er war beinahe bleifarbig⸗bleich, das Auge gläſern und niedergeſchlagen, und von Zeit zu Zeit ſchüttelte es ihn vom Kopf bis zu den Füßen, wie wenn man ihn mit einer galvaniſchen Säule in Berührung gebracht hätte.
Der junge Mann ſchauderte bei dieſem Anblick und begriff, daß ſeine Mutter, wenn ſie eine Anſchau⸗ ung von dem Zuſtand hatte, worin der Kranke ſich befand, zauderte, Roſine einzulaſſen, da das Mädchen, wie ſie wußte, alle jene Fieber⸗Miasmen in ſich aufgenommen hatte, die, ſichtbare Atome, in irgend einer Art um das Bett des Sterbenden und in dem Lichtkreis, der es einſchloß, herumwogten.
Er dachte an Kampfer, an Chlor, an Spitzbuben⸗ Eſſig,*) kurz an alle Präſervative, welche den ſich wohlbefindenden Menſchen von dem Kranken iſoliren können; und da er weder Eſſig, noch Chlor, noch Kampfer hatte, ſo blieb er wenigſtens nahe bei der
) Ein pharmaceutiſches Mittel, womit der Sane nach vier Diebe während der letzten Peſt in Marſeille vor Anſteckung be⸗ wahrt blieben. A, d. U.


