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Tochter derer, welche Ihnen Nahrung gegeben hat, wie eine Diebin fortjagen zu laſſen.“
Und das Mädchen entfernte ſich, ohne daß der junge Mann ihr ein Wort zu erwidern wußte.
Aber Roſine hatte ein Wort geſagt, das ihm im Herzen geblieben war.
Sie hatte geſagt:
„In zwanzig Minuten, wenn Sie hier bleiben, werden Sie mich mit einer der beiden Schweſtern zurückkommen ſehen.“
Er war alſo entſchieden, zu bleiben; die auf eine Weiſe verfehlte Gelegenheit konnte ſich auf die andere wieder erwiſchen laſſen.
Wenn der Zufall es fügte, daß es Mary wäre, die mit Roſine ausging?
Aber wie durfte man annehmen, ein Mädchen von achtzehn Jahren, die Tochter des Marquis von Souday, werde um acht Uhr Abends ausgehen, um anderthalb Meilen von Hauſe entfernt einen armen Bauern, der von einem gefährlichen Fieber ergriffen war, Beiſtand zu leiſten.
Es war nicht wahrſcheinlich, ja nicht möglich.
Roſine machte die beiden Schweſtern beſſer, als ſie waren, wie die andern ſie ſchlechter machten.
Außerdem, wie war es denkbar, daß ſeine Mutter, eine ſo fromme Seele, die auf alle Tugenden An⸗ ſpruch hatte, ſich in dieſem Fall auf die ganz ent⸗ gegengeſetzte Weiſe benommen haben ſollte, als die beiden Madchen, denen man im ganzen Kanton ſo viel Schlimmes nachſagte.
Ging es ſo, wie Roſine vorausgeſagt hatte,
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