Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Er erkannte ſeine Milchſchweſter, die Tochter

der des Pächters Tinguy.

ymAh! Du biſt es, Roſine, ſagte er,und wo⸗ den her kommſt denn Du?

nitAch! Herr Baron, antwortete das Mädchen,

mit von Thränen unterbrochener Stimme,ich komme

in vom Schloſſe de la Logerie, wo ich von der Baronin in, übel empfangen worden bin. iellWie ſo, Roſine? Du weißt wohl, daß meine ſche Mutter Dich liebt und beſchützt. Ja, in gewöhnlichen Zeiten, aber heute nicht. Wie, heute nicht? ſen,Ja, vor einer Stunde, kaum ſo lang, hat ſie ilo⸗ mich vor die Thüre ſetzen laſſen. ten,Warum haſt Du nicht nach mir gefragt? 1.Ich habe es gethan, Herr Baron, aber man hat mir geantwortet, Sie ſeien nicht zu Hauſe. offe⸗Wie, ich war nicht auf dem Schloß? und ich ge⸗ komme davon her. Nun, ſo flink Du auch geweſen pun⸗ ſein magſt, ſo ſchnell wie ich haſt Du doch nicht nme gemacht, dafür ſtehe ich. endeAch ja, das iſt möglich, Herr Baron, weil mir, ſehen Sie, als ich von Ihrer Frau Mutter abge⸗ Sie wieſen wurde, der Gedanke kam, die Wölfinnen der aufzuſuchen, aber ich war hiezu nicht gleich ent⸗ ſchloſſen. e inUnd was haſt Du denn bei den Wölfinnen er zu ſuchen?. gflo⸗ Michel zwang ſich, dieſes Wort auszuſprechen. Das, was ich bei der Frau Baronin ſuchen t an wollte, Hülfe für meinen armen Vater, der ſehr

krank iſt.