Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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ſein Herr zu läugnen gar nicht verſucht hätte,das Mittel, hier iſt es.

Michel nahm eine zerſtreute, gleichgültige Miene an, war aber ganz Ohr.

Sie ſprechen zu Vater Courtin:Vater Cour⸗ tin, Ihr irrt Euch über Eure Rechte, weder als. Maire, noch als Grundeigenthümer ſteht es Euch zu, die Hunde des Marquis von Souday zu pfän⸗ den; Ihr habt das Recht auf Schadloshaltung, aber dieſe Schadloshaltung wollen wir auf gütlichem Wege ordnen. Darauf antwortet Vater Courtin: O, mit Ihnen, Monſieur Michel, rechne ich nicht, wir kennen Ihre Generoſität. Worauf Sie hin⸗ zufügen:Courtin, Du überläſſeſt alſo mir die Hunde, das Uebrige iſt meine Sache. Ich ſage zu Ihnen:Hier ſind die Hunde, Monſieur Michel; was die Schadloshaltung betrifft, ei nun! mit einem oder zwei Goldvögelchen wird man Wunder ſehen; man will nicht den Tod des Sünders. Dann, verſtehen Sie, ſchreiben Sie ein kleines Billet an den Marquis: Sie haben ſeine Hunde wieder be⸗ kommen und ſchicken ihm dieſelben, befürchtend, er möchte deßhalb unruhig ſein, durch Rouſſeau oder durch La Belette wieder zurück. Dann kann er nicht umhin, Ihnen zu danken und Sie zu einem Beſuch einzuladen, für den Fall, daß Sie ihm nicht, was noch ſicherer wäre, ſelbſt ſie ihm wieder zufüh⸗ ren wollten.

Gut, gut, Courtin! ſagte der junge Baron, laßt mir die Hunde, ich will ſie dem Marquis zu⸗ rückſchicken, nicht, damit er mich auf das Schloß einlade, denn es iſt kein wahres Wort an allem