Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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welcher ihn nach dem Titel ſeines Buchs gefragt hätte, ihn in große Verlegenheit gebracht haben.

Er ſetzte ſich auf eine Bank, und begann nach⸗ zudenken.

Worüber dachte Michel nach?

Die Antwort iſt leicht.

Wie er Mary und ihre Schweſter wieder ſehen könnte.

Der Zufall hatte ihm gedient, indem er ſie ihm das erſte Mal in den Weg führte, aber erſt ein halbes Jahr nach ſeiner Rückkehr in die Gegend.

Der Zufall hatte ſich alſo Zeit dazu genommen.

Beliebte es dem Zufall, es wieder ein halbes Jahr anſtehen zu laſſen, ohne dem jungen Baron eine zweite Begegnung mit ſeinen Nachbarinnen zu verſchaffen, ſo wäre das ein wenig ſehr lang für den Zuſtand, worin ſich ſein Herz befand.

Auf der einen Seite war es nichts Leichtes, ſich Communikationen mit Schloß Souday zu eröffnen.

Es beſtand keine große Sympathie zwiſchen dem Marquis von Souday, dem Emigrirten vom Jahr 1790, und dem Baron Michel de la Logerie, emem Edeln des Reichs.

Auf der andern Seite hatte Jean Oullier nach den wenigen Worten, die er dem jungen Mann ge⸗ ſagt, kein ſehr großes Verlangen durchblicken laſſen, ſeine Bekanntſchaft zu machen.

Blieben die beiden Mädchen, welche ihm jenes Intereſſe bezeugt hatten, heftig bei Bertha, ſanft bei Mary; aber wie an die Mädchen kommen, welche zwei oder dreimal in der Woche jagten,