Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

das, was ſeine Mutter ihm ſagte, zu achten, oder vielmehr ſich von den an ihn gerichteten Worten Rechenſchaft zu geben.

Dieſe Worte hatten indeſſen ihre Wichtigkeit.

Die Baronin de la Logerie verbot ihrem Sohne, ſeinen Weg nach St. Chriſtoph du Ligneron zu nehmen, wo nach der Ausſage ihres Domeſtiken ein böſes Fieber herrſchte. Dann empfahl ſie, daß ein Samitäts⸗Cordon ſich um de la Logerie organiſire, damit kein Einwohner des heimgeſuchten Dorfes im Schloſſe aufgenommen würde.

Das Gebot ſollte in demſelben Augenblick mit Rückſicht auf ein junges Mädchen, das für ihren von einem erſten Fieberanfall ergriffenen Vater die Baronin de la Logerie um Beiſtand bitten wollte, vollzogen werden.

Ohne Zweifel hätte Michel, wäre ihm der Kopf nicht ſo voll geweſen, auf die Worte ſeiner Mutter Acht gegeben, denn der Kranke war der Ehemann ſeiner Amme, der Pächter Tinguy, und die Haus⸗ hälterin, welche um Beiſtand anſuchte, ſeine Milch⸗ ſchweſter Roſine, für welche er eine große Zunei⸗ gung bewahrt hatte.

Aber in dieſem Moment waren ſeine Augen gegen Souday gerichtet, und diejenige, an welche er dachte, war die reizende Wölfin, genannt Mary.

So hatte er ſich bald in den tiefſten und dich⸗ teſten Theil des Parks verloren.

Er hatte gewiſſermaßen Anſtands halber ein Buch mitgenommen, aber wiewohl es den Anſchein trug, als leſe er, bis er am Saume der großen Bäume angekommen war, würde doch derjenige,