Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Der freudige Taumel über den Erfolg war ſo groß, daß man den Helden des Tags darüber ver⸗ gaß. Erſt nach den letzten Trieben machte man die Bemerkung, daß Baron Michel ſeit dem Mor⸗ gen nicht mehr zum Vorſchein gekommen war; man erkundigte ſich nach ihm; Niemand hatte ihn ſeit jenem Trieb, wo der Zufall der Nummer ihn auf einen ſo entfernten Punkt geſtellt, wieder geſehen; man vermuthete, daß er von dieſer Unterhaltung gelangweilt, oder die Sorge für ſeine Gäſte allzu⸗ weit treibend, nach dem kleinen Dorfe Légé zurück⸗ gekehrt war, wo man das Mahl nach ſeiner Vor⸗ ſchrift bereitet hatte.

Aber bei der Ankunft zu Légé fanden die Jäger ihn nirgends; Einige, gleichgültiger als die Andern, ſetzten ſich ohne ihn zu Tiſch, aber fünf oder ſechs, von düſtern Ahnungen ergriffen, kehrten zu dem Walde von Pauvraire zurück und begannen mit Fackeln und Loternen ihn zu ſuchen.

Nach zwei Stunden fruchtloſen Suchens fand man ihn in dem Graben der zweiten Umkreiſung, wo man ihm ſeinen Poſten angewieſen hatte.

Es war nicht eine Spur von Leben mehr in ihm; eine Kugel war ihm mitten durch das Herz gegangen.

Dieſer Todesfall machte großen Lärm; der Ge⸗ richtshof von Nantes unterſuchte die Sache; der unmittelbar unter dem Baron ſtehende Jäger wurde verhaftet; er erklärte, fünfhundert Schritte von dem Baron entfernt, habe er nichts geſehen und nichts gehört; es wurde nächſtdem erwieſen, daß die Flinte des zur Unterſuchung gezogenen Bauern den

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