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Eintritt unter dem Namen: Stephanie Dulaud de
La Logerie eingeſchrieben worden war.
Einmal mit der Tochter ſeines Collegen verhei⸗ rathet, fand der Proviantverwalter Michel bald, daß der Name ſeiner Frau ſehr gut am Ende des ſeinigen ſtände und ließ ſich Michel de La Logerie nennen. 2
Endlich erlaubte ihu bei der Reſtauration ein Beſtallungsbrief des heiligen Reichs, mit ſchöner, klin⸗ gender Münze erkauft, ſich Baron Michel de La Logerie zu nennen und ſo zugleich ſeinen Platz in der finan⸗ ziellen wie Territorial⸗Ariſtokratie des Augenblicks zu bezeichnen.
Einige Jahre nach der Rückkehr der Bourbons, das heißt gegen 1819 oder 1820 verlor der Baron Michel de La Logerie ſeinen Schwiegervater, Meſſire Baptiſt Dulaud de La Logerie.
Er hinterließ ſeiner Tochter und folglich ſeinem Tochtermann ſein Gut de La Logerie, wie man aus den in den vorangehenden Kapiteln gegebenen Details abnehmen konnte, fünf bis ſechs Meilen vom Wald von Machecoul gelegen.
Der Baron Michel de La Logerie entſchloß ſich, als guter Grundherr, der er war, von ſeinen Län⸗ dereien Beſitz zu nehmen und sSch ſeinen Vaſallen zu zeigen.
Baron Michel war ein Mann von Geiſt; er wünſchte in die Kammer zu gelangen; dieß war nur möglich durch Wahl und die Wahl des Baron Michel hing von der Popularität ab, deren er im Departement der Nieder⸗Loire genoß.
Er war von Geburt ein Bauer, er hatte bis


