Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Dankbarkeit verlaſſen hatte, mit einer ſo beleidigen⸗ den Nachſicht behandeln ſah.

Sein Verdruß ſpiegelte ſich auf ſeiner Phyſiog⸗ nomie ab.

Courtin zweifelte nicht, daß Michel den Wöl⸗ finnen, wie er ſie nannte, begegnet war, und das Abläugnen dieſer Begegnung ließ ihn bezüglich der Reſultate, welche dieſelbe hatte haben können, noch weit über die Wirklichkeit hinausgehen.

Er wußte gewiß, daß der Marquis von Souday vor wenigen Stunden in der Umgegend von la Logerie geweſen war; darum ſchien es ihm mehr als wahr⸗ ſcheinlich, daß Michel Mary und Bertha hatte ſehen müſſen, die, wenn es ſich um die Jagd handelte, ſelten ihren Vater verließen. Vielleicht hatte ſelbſt der junge Mann ſie mehr als nur blos geſehen; vielleicht hatte er mit ihnen geſprochen, und, Dank der Meinung, die man von den beiden Schweſtern in der Gegend hatte, ein Geſpräch mit den Fräu⸗ lein von Souday konnte nur die Einleitung zu einer Intrigue ſein.

Von Folgerung zu Folgerung gelangte Meiſter Courtin, der ein logiſcher Mann war, zu dem Schluß, daß ſein junger Herr auf dieſem Punkte ſtand.

Wir ſagen, ſein junger Herr, weil Courtin den halben Antheil an einem Michel gehörigen Meierhof zur Nutznießung hatte.

Aber dieß war nicht das Geſchäft, welches Cour⸗ tin behagte; es war das Gewerbe eines beſondern Aufſehers bei Mutter und Sohn, wornach ſein Ehr⸗ geiz trachtete.

Nun ſann der ſchlaue Bauer auf alle möglichen