Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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der Amazonen Liebe empfand, aber er fühlte ſich von der äußerſten Neugierde geſtachelt, ſo ganz außerordentlich ſchien ihm dieſe Miſchung von Diſtinc⸗ tion, Schönheit, eleganten Manieren und cavalier⸗ mäßigen, männlichen Gewohnheiten.

Er wollte alſo, verſprach er ſich, ſie wieder zu ſehen ſuchen, oder wenigſtens ſich erkundigen, wer ſie wären.

Der Himmel ſchien einen Augenblick ſeine Neu⸗ gierde unmittelbar befriedigen zu wollen, denn als er ſich auf den Weg machte, um nach Hauſe zurück⸗ zukehren, begegnete er ungefähr fünfhundert Schritte von der Stelle, wo die Scene zwiſchen ihm und den beiden Mädchen ſtattgefunden hatte, einem Indivi⸗ duum in großen ledernen Kamaſchen, mit einem Jagdhorn und einem Karabiner kreuzweiſe über der Blouſe und einer Peitſche in der Hand.

Er marſchirte ſchnell und ſchien ſehr übler Laune zu ſein.

Es war offenbar irgend ein Jagdpiqueur, welcher den beiden Mädchen folgte. 1

So nahm der junge Mann ſeine graziöſeſte Miene und ſein gewinnendſtes Lächeln zu Hülfe, um ihn anzureden. 1

Mein Freund, ſagte er zu ihm,Ihr ſucht wahrſcheinlich zwei Fräulein, nicht wahr? die eine auf einem Rothbraunen, die andere auf einer Grau⸗ ſchimmel⸗Stute reitend.

Fürs Erſte bin ich nicht Ihr Freund, mein Herr, ſofern ich Sie nicht kenne; hernach ſuche ich nicht zwei Fräulein, ich ſuche meine Hunde, ant⸗ wortete der Mann in der Blouſe grob,meine