Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Ton ihrer Stimme ſogleich um ſie ſammelten, ſporn⸗ ten ſie ihre Pferde an, die ſich raſch entfernten.

Der Verwundete ſah ihnen einige Zeit nach, ſtumm und unbeweglich, bis ein Winkel des Fuß⸗ pfads ſie ſeinen Blicken entzog.

Dann ließ er den Kopf auf die Bruſt fallen und blieb nachdenklich.

Verweilen wir ein wenig bei dieſer neuen Per⸗ ſon, mit der wir genauere Bekanntſchaft machen müſſen.

VII. Monſieur Michel.

Die eben vorgefallenen Ereigniſſe hatten auf den jungen Mann einen ſo lebhaften Eindruck gemacht, daß es ihm vorkam, als erwache er, als die beiden Mädchen verſchwunden waren, aus einem Traum.

Wirklich befand er ſich damals in jenem Lebens⸗ abſchnitt, wo ſelbſt die, welche ſpäter entſchiedene Männer zu werden beſtimmt ſind, der Romantik ihren Tribut zahlen, und die Begegnung jener bei⸗ den Mädchen, ſo verſchieden von denen, die er ge⸗ wöhnlich ſah, verſetzte ihn in die phantaſtiſche Welt der erſten Träumereien, wo ſeine Einbildungskraft ſich nach Muße ergehen und jene von Feenhand erbauten Schlöſſer ſuchen konnte, welche nach beiden Wegſeiten zuſammenſtürzen, je nachdem wir im Leben ihnen näher kommen.

Wir wollen inzwiſchen damit nicht ſagen, es ſei irgend dahin gekommen, daß er für die eine oder andere