Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

73

Verfolgung des angeſchoſſenen Haſen aufgemacht hatte und ihn jetzt, hart hinter ihm her, zurück⸗ brachte.

Bertha ſprang auf die Flinte des jungen Man⸗ nes zu, deren rechter Lauf in Ruhe und abgeſchoſ⸗ ſen war.

Dieſer machte eine Geberde, als wollte er einer Unvorſichtigkeit vorbeugen; das Lächeln des Mäd⸗ chens beruhigte ihn wieder.

Sie ſtieß ſchnell den Ladſtock in den geladenen Lauf, wie jeder vorſichtige Jäger thut, wenn er im Begriff iſt, ſich einer Flinte zu bedienen, die er nicht ſelbſt geladen hat, und als ſie bemerkte, daß die Waffe in gutem Zuſtande war, machte ſie einige Schritte vorwärts, indem ſie die Flinte mit einer Leichtigkeit handhabte, welche von der Gewohnheit, die ſie darin hatte, Zeugniß gab.

So ſchnell ihre Bewegung geweſen war, hatte Bertha doch zu zielen Zeit gehabt; ſie gab Feuer, und das getroffene Thier rollte die Böſchung hinab und blieb mitten auf dem Wege todt liegen.

Inzwiſchen hatte Mary ihrer Schweſter Platz eingenommen und bot dem jungen Mann die Hand.

Einige Sekunden blieben die jungen Leute, in Lrwordung deſſen, was geſchehen ſollte, Hand in

and.

Bertha holte den Haſen und ſprach, als ſie zu⸗ rückkam, zu dem Unbekannten, der noch immer Mary's Hand hielt:

„Hier, mein Herr, iſt Ihre Entſchuldigung.“ „Wie ſo?“ fragte er. „Sie werden erzählen, daß der Haſe vor Ihren