Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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einfach von dem Gedanken gequält, nach Hauſe zu⸗ rückzukehren. Was ſoll ich meiner Mutter ſagen, um ihr dieſe Verwundung zu erklären?“

Die beiden Mädchen ſchauten ſich an; ſie, die Frauen waren, hätten um einer ſolchen Kleinigkeit willen nicht verlegener ſein können; aber dießmal verſagten ſie ſich das Lachen, ſo ſehr ſie auch Luſt dazu haben mochten, da ſie ſahen, mit welcher ner⸗ vöſen Empfindlichkeit derjenige begabt war, mit dem ſie es zu thun hatten.

„Nun denn,“ ſprach Bertha,„wenn Sie uns keinen Groll bewahren, ſo geben Sie mir einen Handſchlag, und verlaſſen wir uns als neue, aber als gute Freunde.“

Und ſie bot dem Verwundeten die Hand, wie ein Mann gegenüber einem Mann gethan haben würde.

Dieſer ſeinerſeits war ohne Zweifel im Begriff, mit derſelben Geberde zu erwidern, als Mary ein Zeichen machte, wie Jemand, der Aufmerkſamkeit begehrt, indem ſie den Finger erhob.

„Bſt!“ ließ nun Bertha vernehmen.

Und ſie horchte, wie ihre Schweſter, indem ſie ihre Hand auf halbem Wege der des jungen Man⸗ nes entgegenhielt.

Man hörte aus der Ferne, aber raſch näher rückend, lebhaftes, ungeſtümes, verlängertes Gebell.

Es kam von Hunden, welche merken, daß das Jägerrecht bevorſteht.

Es war die Koppel des Marquis von Souday, welche ſich, da ſie nicht dieſelben Gründe, wie die Mädchen hatte, auf dem Kreuzweg zu bleiben, zur