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„Nehmen Sie ſich in Acht, mein werther Herr,“ entgegnete Bertha,„für uns, die wir die Lächerlich⸗ keit und Barbarei haben, san dieſer Erholung Ge⸗ fallen zu finden, gleichen Sie faſt dem Fuchs in der Fabel.“
In dieſem Augenblick machte ſich Mary, die ihr Taſchentuch wieder in den Bach getaucht hatte, fertig, es zum zweiten Mal dem jungen Mann um die Stirne zu binden.
Aber dieſer ſtieß ſie zurück, indem er rief:
„Um's Himmels willen, mein Fräulein, ver⸗ ſchonen Sie mich mit Ihrer Sorgfalt, ſehen Sie nicht, daß Ihre Schweſter ſich noch immer über mich luſtig macht?“
„Laſſen Sie doch, ich bitte Sie,“ ſagte Mary mit ihrer ſanfteſten Stimme.
Aber dieſer richtete ſich, ohne der Sanftheit dieſer Stimme Folge zu leiſten, auf das Knie auf, in der leicht erkennbaren Abſicht, hinwegzugehen.
Dieſer Eigenſinn, welcher mehr dem eines Kin⸗ des, als eines Mannes glich, brachte die reizbare Bertha auf; und ihre Ungeduld gab ſich, wenn ſie auch von einem ſehr achtbaren Gefühl der Menſch⸗ lichkeit eingeflößt war, darum nicht minder in Aus⸗ drücken kund, die für ihr Geſchlecht ein wenig zu energiſch waren.
„Morbleu!“ rief ſie, wie ihr Vater unter ähn⸗ lichen Umſtänden gethan haben würde,„das unar⸗ tige Bübchen will alſo keine Vernunft annehmen; beſchäftige Du Dich damit, ihn zu verbinden; ich werde ihm die Hände halten, und will des Teufels ſein, wenn er ſich rührt.“


