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Dann brach er in ein Schluchzen aus, das er bisher mit vieler Mühe unterdrückt hatte.
„Ach!“ rief er,„der liebe Gott ſtraft mich da⸗ für, daß ich Mama ungehorſam geweſen bin!“
Wiewohl der, welcher alſo ſprach, noch ſehr jung zu ſein ſchien, da er, wie bereits erwähnt, kaum in das zwanzigſte Jahr getreten war, ſo lag doch in den ſeltſamen Worten, die er eben ausge⸗ ſprochen, ein kindlicher Ton, der mit ſeinem Wuchs, ſeinem Jagdaufzug in ſo komiſchem Widerſpruch ſtand, daß die Mädchen ungeachtet des Mitleids, welches ſeine Verwundung in ihnen erregte, doch einen neuen Ausbruch des Lachens nicht zurückhal⸗ ten konnten.
Der arme Junge ſchleuderte den beiden Schwe⸗ ſtern einen vorwurfsvollen und zugleich bittenden Blick zu, während zwei große Thränen an ſeinen Augenlidern perlten.
Zu gleicher Zeit riß er mit einer Bewegung der Ungeduld das in friſches Waſſer getauchte Taſchen⸗ tuch herab, welches Mary ihm um die Stirne ge⸗ bunden hatte.
„Nun!“ fragte Bertha,„was machen Sie denn?“
„Laſſen Sie mich!“ rief der junge Mann,„ich bin durchaus nicht geneigt, Beweiſe von Sorgfalt anzunehmen, welche man mich mit Spöttereien über meine Perſon bezahlen läßt. O! ich bedauere jetzt ſehr, daß ich nicht meinem erſten Gedanken nachge⸗ geben habe, nämlich zu fliehen, ſelbſt auf die Ge⸗ fahr hin, mich hundertmal ſchwerer zu verwunden.“
„Ja, aber da es nun ziemlich vernünftig von Ihnen geweſen iſt, daß Sie es nicht gethan⸗ ant⸗
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