Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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„Laß uns ſchweigen, Bertha,“ ſagte ſie zu ihrer Schweſter,„Du ſiehſt wohl, daß wir ihn kränken.“

„Allerdings,“ antwortete Bertha,„aber was willſt Du? das iſt zu viel für mich.“

Und unter fortgeſetztem Lachen ſprang ſie vom Mferde und eilte dem armen Jungen Beiſtand zu eiſten.

„Mein Herr,“ ſagte Bertha zu dem jungen Mann,„ich glaube, daß ein wenig Hülfe Ihnen nicht unnütz ſein wird, da herauszukommen. Wollen Sie den Beiſtand annehmen, den ich und meine Schweſter Ihnen zu leiſten bereit ſind?“

Aber das Lachen der beiden Mädchen hatte der Eigenliebe deſſen, an den ſie ſich wandten, noch weher gethan, als die Dornen, die ſeine Hand zer⸗ riſſen, ſo daß, ſo artig auch Bertha's Worte ſein mochten, ſie den unglücklichen Gefangenen die Spöt⸗ tereien nicht vergeſſen ließen, deren Gegenſtand er geweſen war.

Deßhalb gab er keine Antwort, ſondern verſuchte als ein Mann, der entſchloſſen iſt, ſich ohne jeglichen Beiſtand aus der Affaire zu ziehen, eine letzte An⸗ ſtrengung.

Er ſtützte ſich alſo auf ſeine Fauſtgelenke und ſtrebte ſich vorzudrücken, indem er dem vordern Theil des Körpers jene diagonale Kraft lieh, welche den Thieren von der Gattung der Schlangen vorwärts hilft; zum Unglück ſtieß er bei dieſer Bewegung mit der Stirne gegen ein Stück Aſt von einem wilden Apfelbaum, welches die Hippe des Bauern, von dem dieſe Hecke gezogen wurde, mit ſcharfer, ſchnei⸗ Dumas, Wöoͤlfinnen von Machecoul. I. 5