Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

60

ſchen ſeiner furchtbaren Kinnladen in Reſpect er⸗ haltend.

Die Wölfin rückte, nachdem ſie drei Viertel des Waldes durchkreuzt hatte, auf die Ebene heraus, als ob ſie ihre Richtung nach dem Wald der großen Haide nehmen wollte.

Jean Oullier hielt ſeine Diſtanz und blieb, Dank der Elaſticität ſeiner Beine, auf drei⸗ bis vierhundert Schritte bei den Hunden, wegen der Böſchungen genöthigt, den Linien und Wegen zu folgen; der Marquis und ſeine Töchter waren dahinten geblieben.

Als die letzteren nun am Saume des Waldes angekommen waren und den Hügel erklettert hatten, welcher das Dörfchen de la Marne beherrſcht, erblick⸗ ten ſie eine halbe Meile vor ſich, zwiſchen Machecoul und la Ballardidre, mitten unter dem Stechginſter zwiſchen dem Dorfe und dem Brachfeld Jean Oullier, ſeine Hunde und ſeine Wölfin immer in demſelben Gang und der geraden Linie unter denſelben Um⸗ ſtänden folgend. Die Scene der beiden erſten Jag⸗ den, die Geſchwindigkeit des Laufs hatten das Blut des Marquis von Souday ſehr erhitzt.

Mordien! rief er, nich gäbe zehn Tage meines Lebens darum, wenn ich in dieſem Augenblick zwiſchen Saint⸗Etienne⸗de⸗mes⸗Morts und La Guimaridre wäre, um dieſer ſchurkiſchen Wölfin eine Kugel zuzu⸗ ſenden.

Sie begibt ſich ganz ſicher nach dem Wald der großen Haiden.

Ja, ſagte Bertha,aber unfehlbar kehrt ſie zum Auftreiben zurück, ſo bald ihre Jungen ſie nicht