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Jean Oullier nahm ſeine Hunde zurück, führte ſie wieder den Brüchen nach und zehn Minuten ſpäter war der Vater des Geſtorbenen auf der Fährte und die Koppel hart hinter ihm her.
Dieſer, klüger, verließ die Umgebungen nicht; ſo verzögerten die häufigen Wechſel der Spur, bald durch die überlebenden jungen Wölfe, bald durch die Wölfin, welche ſich freiwillig den Hunden dar⸗ bot, verurſacht, den Augenblick ſeines Abſcheidens. Aber Jean Oullier kannte ſein Handwerk zu gut, um den Erfolg durch dergleichen Irrthümer auf's Spiel ſetzen zu laſſen. Sobald die Jagd den leb⸗ haften und directen Gang annahm, welcher die Fährten eines alten Wolfs charakteriſirt, rief er die Hunde ab, führte ſie an die Stelle zurück, wo die Spur verſchlagen worden war, und brachte ſie wie⸗ der auf die rechte Fährte.
Endlich verſuchte das arme Wölfchen, von ſei⸗ nen Verfolgern zu ſehr bedrängt, es mit einem Hourvari: es kehrte auf demſelben Wege wieder um, und trat ſo naiv aus dem Gehölz hervor, daß es auf den Marquis und ſeine Töchter ſtieß. Ueberraſcht, den Kopf verlierend, wollte es ſich zwi⸗ ſchen den Beinen der Pferde verbergen, aber Herr von Souday bückte ſich über den Hals ſeines Pfer⸗ des hinab, faßte es feſt am Schwanz und warf es den Hunden zu, welche ihm auf ſeiner Umkehr gefolgt waren.
Dieſe beiden erfolgreichen Hallali's hatten den Schloßherrn von Souday ausnehmend unterhalten, aber er wollte es dabei nicht bewenden laſſen; er beſprach ſich mit Jean Oullier, um ſich zu erkundigen,


