Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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vollkommen ccharakteriſirte, mit Beifall aufgenom⸗ men worden.

Man nannte ſie: Die Wölfinnen von Mache⸗ coul.

V. Ein Wurf junger Wölfe.

Der Marquis von Souday blieb ganz und gar gleichgültig bei dieſen Manifeſtationen öffentlicher Mißbilligung; noch mehr, er ſchien nicht einmal zu ahnen, daß ſie überhaupt exiſtirte, und als er wahrnahm, daß man die ſeltenen Beſuche nicht mehr erwiederte, welche er je von Zeit zu Zeit ſei⸗ nen Nachbarn zu machen ſich verpflichtet hielt, rieb er ſich freudig die Hände, indem er jetzt von Frohndienſten befreit zu ſein glaubte, die er haßte und niemals verrichtete, ohne von ſeinen Töchtern oder Jean Oullier dazu getrieben oder gezwungen worden zu ſein.

Es kamen ihm wohl hie und da einige Ver⸗ leumdungen zu Ohren, welche auf Rechnung von Bertha oder Mary cirkulirten; aber er war ſo glücklich zwiſchen ſeinem Factotum, ſeinen Töchtern und ſeinen Hunden, daß er der Anſicht war, es hieße das Glück, deſſen er genoß, auf's Spiel ſetzen,

wenn er dieſem albernen Geſchwätz einige Aufmerk⸗

ſamkeit ſchenken würde, ſo daß er nach wie vor jeden Tag ſeine Haſen trieb, bei wichtigen Veran⸗ laſſungen ſeine Wildſchweine trieb und jeden Abend in Geſellſchaft der beiden armen Verläumdeten ſein Whiſt machte.