Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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hoffen, als ein altes Dämchen mit meinen dreitau⸗ ſend Livres Rente, von denen die Hälfte mit mir erlöſcht, zu verſuchen; ich werde eine zänkiſche, lau⸗ niſche, beißige Marquiſe von Souday haben, die mir vielleicht die Jagd, wozu mir der wackere Jean ſo nützlich iſt, verbietet und ſicherlich die Haushal⸗ tung nicht ſchöner in Stand hält, als es von ihm geſchieht.

Und dennoch, nahm er wieder das Wort, ſich aufrichtend und den Oberkörper wiegend,ſind wir in einem Zeitraum, wo es geſtattet iſt, die vorneh⸗ men Geſchlechter, die natürlichen Stützen der Mo⸗ narchie, ausſterben zu laſſen? Wäre es nicht für mich ſehr ſüß, durch meinen Sohn das Haus wieder zu Ehren gebracht zu ſehen? Bei mir dagegen, wo man nie von einer Frau, wenigſtens von einer geſetzmäßigen gewußt hat, was werden meine Nach⸗ barn von der Gegenwart der beiden kleinen Mäd⸗ chen im Hauſe ſagen?

Dieſe Betrachtungen, wenn ſie ſich einſtellten, und dieß geſchah gewöhnlich an Regentagen, wenn das ſchlechte Wetter ihn hinderte, ſich ſeinem Lieb⸗ lingsvergnügen hinzugeben, verſetzten zuweilen den Marquis von Souday in grauſame Verwirrung.

Er ging daraus hervor, wie alle unentſchiedenen Temperamente, alle ſchwachen Charaktere, alle Men⸗ ſchen, welche keinen Entſchluß zu faſſen wiſſen, aus ähnlicher Lage hervorgehen.

Indem er in dem Proviſorium beharrte.

Bertha und Mary hatten 1831 ihr ſiebzehntes Jahr erreicht, als dieſes Proviſorium noch immer fortdauerte.