Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Forſtes mit der Kraft und Leichtigkeit eines Rehes; er ſprang über einen Buſch, wenn es ihm zu lang war, denſelben zu umgehen, und wich, Dank ſeinen Kniekehlen von Stahl, von den Hunden nicht um eines Fußes Länge. Endlich feuerte er bei zwei oder drei Gelegenheiten dieſelben mit ſolchem Glück an, daß das Wildſchwein, welches ſie jagten, be⸗ greifend, es könne ſich durch die Flucht ihrer nicht entledigen, dießmal zuletzt ſie erwartete und ihnen in einem Dickicht die Spitze bot, wo der Marquis die Freude hatte, daſſelbe ſtehenden Fußes zu tödten, was ihm bisher noch nie paſſirt war.

Der Marquis kehrte, vor Freude entzückt und Jean Oullier für den köſtlichen Tag, den er ihm bereitet hatte, dankend, nach Hauſe zurück.

Beim Diner war er in der heiterſten Laune und erfand neue Spiele, um die kleinen Mädchen in dieſelbe Stimmung mit ihm zu verſetzen.

Abends, als er ſich in ſein Zimmer begab, fand der Marquis von Souday Jean Oullier in einer Ecke mit unterſchlagenen Beinen nach türkiſcher oder Schneider⸗Art ſitzen. Er hatte einen Berg von Kleidungsſtücken vor ſich und hielt ein Paar alte Sammthoſen in der Hand, an welchen die Nadel wüthend hin und her fuhr.

Was Teufels machſt Du da? fragte ihn der Marquis.

Der Winter iſt kalt in dieſer flachen Gegend, beſonders wenn es vom Meere her bläst, und bei mir zu Hauſe würde es mich in die Beine frieren, wenn ich nur daran denke, daß der Nordwind durch ſolche Löcher an die Ihrigen gelangen kann, ant⸗