Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Seine ganze Jugendzeit eines Vergnügens beraubt, das man immer mit ererbter Leidenſchaft in ſeiner Familie geliebt hatte, begann der Marquis von Sou⸗ day ſich mit Wuth der Jagd hinzugeben; immer trau⸗ rig bei dem einſamen Leben, wofür er nicht geſchaffen war, und noch menſchenfeindlicher geworden in Folge ſeiner neulichen politiſchen Widerwärtigkeiten, fand er in dieſer Beſchäftigung die momentane Vergeſſenheit ſeiner bittern Erinnerungen; ſo verurſachte ihm der Beſitz einer Wolfsjägermeiſterei, welche ihm das Recht gewährte, unentgeldlich die Staatsforſten zu durchſtreifen, mehr Befriedigung, ſo gering von An⸗ fang an die Gunſt ſelbſt denen vorgekommen ſein mochte, welche ſie oktroirt hatten, als er beim Em⸗ pfang des Ludwigskreuzes und ſeines Patentes als Escadronchef aus der Hand des Miniſters empfun⸗ den hatte.

So lebte nun der Marquis von Souday ſeit zwei Jahren auf ſeinem kleinen Schloß, Tag und Nacht die Wälder mit ſeinen ſechs Hunden durch⸗ ſtreifend, dem einzigen Jagdgefolge, welches ihm ſein geringes Einkommen geſtattete, ſeine Nachbarn nur ſo weit ſehend, als nöthig war, um nicht gerade für einen Bären zu gelten, und ſo wenig als möglich an die Trübſal wie an den Ruhm der Vergangen⸗ heit denkend, als er eines Morgens, da er aus⸗ ging, den nördlichen Theil des Forſtes von Mache⸗ coul auszuſpüren, auf ſeinem Weg mit einer Bäurin zuſammentraf, welche auf jedem Arm ein Kind von drei bis vier Jahren trug.

Der Marquis von Souday erkannte die Bäurin und erröthete bei ihrem Wiederſehen.

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