Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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ſagte man ihm; er hatte der öffentlichen Meinung Rechenſchaft abzulegen; er folgte auf eine Regierung der Immoralität und mußte das Beiſpiel einer neuen und ſtrengen Epoche geben.

Man ſtellte ihm vor, wie ſchön es ſeinerſeits wäre, ein Leben der Entſagung und Ergebenheit damit zu krönen, daß er der Nothwendigkeit der Situation ſeine ehrgeizigen Neigungen aufopferte.

Endlich brachte man ihn ganz ſachte dahin, ſich mit dem Kreuz des heiligen Ludwig, dem Grad und Rückzugsgehalt eines Escadron⸗Chefs zu be⸗ gnügen und hinzugehen und das Brot des Königs auf ſeinem Beſitzthum Souday zu eſſen, dem ein⸗ zigen Strandgut, welches der arme Emigrirte aus dem unermeßlichen Vermögen ſeiner Vorfahren ge⸗ ſammelt hatte. 3

Das Schöne dabei war, daß dieſe Täuſchun⸗ gen den Marquis von Souday nicht hinderten, 1815 ſeine Pflicht zu thun, indem er zum zweiten Mal ſein ärmliches Schloß verließ, als Napoleon ſeine wunderbare Rückkehr von der Inſel Elba bewerk⸗ ſtelligte.

Nach dem zweiten Fall Napoleons kehrte der Marquis von Souday zum zweiten Mal im Gefolge der legitimen Fürſten zurück.

Aber jezt klüger als das erſte Mal, begnügte er ſich bei der zweiten Reſtauration damit, die Stelle des Wolfsjägermeiſters im Arrondiſſement von Machecoul zu begehren, welche ihm auch, da ſie tunentgeldlich war, bereitwilligſt übertragen wurde.